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Englischer oder ostdeutscher Weg?: Wenn Eltern über die Impfung der eigenen Kinder streiten

Mein Mann und ich können uns nicht einigen. Als wäre das allein nicht schwierig genug, geht’s in unserem Konflikt auch noch um britische Leichtigkeit versus ostdeutsche Mentalität.

Eine Kolumne von Sabine Rennefanz

Neulich schimpfte der SPD-Gesundheitsministers Karl Lauterbach mal wieder. „Die Impfquote bei Kindern ist zu gering. Durchseuchung in den Schulen wäre riskant“, schrieb er auf Twitter. Dazu hatte er einen Artikel aus der „taz“ verlinkt, in dem stand, dass erst zehn Prozent der Fünf- bis Elfjährigen geimpft seien, obwohl genug Impfstoff vorhanden ist. Ich fühlte mich ertappt, als wäre ich ohne Maske in eine Intensivstation spaziert, und spürte Lauterbachs strengen Blick. Unsere Kinder sind auch noch nicht gegen das Coronavirus geimpft. Unsere Kinder, die kleinen Seuchenherde.

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