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© Der Tagesspiegel / Bild: Meiko Herrmann
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Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock: Mutti-Tasking im besten Sinne

Eine Mutter von zwei kleinen Kindern im Kanzleramt, wie würde das unsere Vorstellung von Frauen beflügeln? Über Fragen, die sich stellen – und Fragen, die sich nicht stellen. Eine Kolumne.

Von Hatice Akyün

Warum hat eigentlich noch niemand gefragt, welches das Lieblings-Kuchenrezept von Annalena Baerbock ist? Diese Frage hätte gut zur Frage gepasst, ob sie, frisch gekürte Kanzlerkandidatin der Grünen, als Mutter von zwei kleinen Kindern dem Job der Bundeskanzlerin gewachsen ist. Aber mal im Ernst: Wie kann es sein, dass im Jahr 2021 immer noch geglaubt wird, Kindererziehung sei Frauensache? Ich habe im Leben noch nicht gehört, ob es Markus Söder mit vier Kindern hinkriegt. Oder hat irgendjemand die Vaterpflichten von Robert Habeck, auch vier Kinder, jemals hinterfragt?

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