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Off-Label-Impfungen für Kinder: Politik muss auch impfwillige Eltern ernst nehmen

Die Stadt Wien ermöglicht Off-Label-Impfungen für Kinder. Damit beweisen die Zuständigen echtes Verantwortungsgefühl. Warum die Entscheidung richtig ist.

Ein Kommentar von Karin Christmann

Für Eltern hält diese Pandemie einen besonders bunten Strauß schwer auszuhaltender Absurditäten bereit. Die Höhepunkte bisher: Kinder sitzen im Homeschooling, aber im Fußballstadion darf gefeiert werden. Kinder werden (zum Glück!) in der Schule regelmäßig getestet, in Büros hingegen gehen Superspreader unbehelligt ein und aus. Die Lage derzeit: Die Inzidenzen steigen rapide, die Präsenzpflicht in den Schulen gilt. Es gibt sichere, hocheffektive Impfstoffe. Doch Kinder unter zwölf Jahren können damit nicht (oder nur auf klandestinen Umwegen) geschützt werden, denn es fehlt noch an der Zulassung. Diese Zwangslage ist für impfwillige Eltern, die niemanden finden, der die Spritze setzt, eine Qual.

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