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Ulla Weidenfeld
© Foto: Mike Wolff
Tagesspiegel Plus

Übergewinne und Rachegelüste: Zornige Momente eignen sich nicht für Steuerreformen

Konzerne sahnen in der Krise ab, darüber lässt sich gut aufregen. Aber das führt zu nichts. Die Fragen sind: Was ist Überverlust, was ist Übergewinn? Welcher Zeitraum zählt?

Eine Kolumne von Ursula Weidenfeld

Mit dem Krieg kommt der Gewinn – und dann die Steuer. Im Ersten Weltkrieg führte Großbritannien 1915 eine Kriegsgewinnsteuer ein, 1916 folgte Frankreich, und 1917 beschloss der US-Kongress, die Militärausgaben mit einer Sondersteuer zu decken. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Steuer wiederbelebt. Diesmal wurden Übergewinne mit bis zu 100 Prozent besteuert.

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