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Mann steht auf einer Brücke über seinem Swimmingpool in seiner Luxusvilla und genießt die Aussicht.
© Getty Images/Westend61
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Über Geld reden: Wenn wir faire Gehälter wollen, darf auch Reichtum kein Stigma sein

Armut schürt Vorurteile, das ist hinlänglich erforscht. Doch auch Wohlstand will nüchterner betrachtet sein. Nur dann gelingt, was es für Lohngerechtigkeit braucht: mehr Offenheit beim Thema Geld. Eine Kolumne. 

Von Silvia Perdoni

Stellen Sie sich diesen Mann vor, eine Zufallsbekanntschaft bei einer Ausstellungseröffnung in Kreuzberg: Er ist in seinen Vierzigern, trägt die Haare raspelkurz, dazu Shorts, weiße Turnschuhe und ein dunkles Shirt. Die Bilder an den Wänden seien mit Laser und Schablone entstanden, weiß er. Kunst habe ihn schon immer fasziniert. Sein Design-Studium habe er aber leider nie zu Ende gebracht. Was verändert sich nun, wenn sich herausstellt, dass der Mann ein Konzernerbe aus Hamburg ist, Sammler - und sehr reich

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