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Streit um Genderstern und Lebensstil: Warum die Parteien auf Identitätskonflikte setzen

Eine neue Studie zeigt: Die Gesellschaft ist gespalten in „Entdecker“ und „Verteidiger“. Einige Wahlkämpfer nutzen diese Spaltung - und vertiefen sie.

Ein Kommentar von Maria Fiedler

Es ist mittlerweile ein Wissenschaftsfeld für sich: Die Spaltung unserer Gesellschaft vermessen, sie erklären. Diese Woche identifizierte eine Studie zwei entgegengesetzte politische Lager im Land: die „Verteidiger“ und die „Entdecker“. Verteidiger fühlen sich eher von Zuwanderung bedroht, sind heimatverbundener. Sie leben ländlicher, sind tendenziell älter und niedriger gebildet. Entdecker dagegen, so die Studie, seien eher höher gebildet, lebten in der Stadt, fühlten sich gut repräsentiert und empfänden wachsende Vielfalt als Chance. Zwischen den beiden Lagern gebe es einen Identitätskonflikt.

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