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Das dreckige Geschäft mit dem Müll: Wie Tonnen von deutschem Plastik in der Türkei strandeten

Seit einem Jahr stehen weit mehr als 100 Container mit deutschem Plastikmüll in türkischen Häfen. Der Streit darum beschäftigt nun sogar die neue Bundesregierung.

Mal liegen 200 Gramm Heidelbeeren in ihnen, mal vier Limetten, mal ein paar Tomaten. Vor allem im Gemüse- und Obstsortiment der Supermärkte kommt man kaum um sie herum. PET-Schälchen gelten als stabil, sind verschließbar – und schwer zu recyceln. Für die Hersteller ein Problem. Neue Verpackungen aus Rohöl sind für sie meist billiger, als die gebrauchten Schälchen zu recyceln. Und so sucht die Branche nach günstigen Abnehmern und die PET-Schälchen gehen häufig auf eine weite Reise. Eine Reise, die auch Einblick gibt in das mitunter dreckige Geschäft mit dem Müll.

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