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Massiv bedroht. Die Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz bekam von August 2018 an zahlreiche Schreiben von „NSU 2.0“, in denen sie und ihre Familie rassistisch attackiert wurden.
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Anwältin Basay-Yildiz zum NSU 2.0-Prozess: „Mein Vertrauen in die Frankfurter Polizei ist zerrüttet“

Seda Basay-Yildiz und ihre Familie wurden mit rechtsextremen Drohungen eines lange unbekannten Täters namens NSU 2.0 eingedeckt. Möglicherweise bekam er private Daten aus der Frankfurter Polizei. Nun beginnt der Prozess gegen den Angeklagten Alexander M.

Von Frank Jansen

Seda Basay-Yildiz (46) ist Anwältin in Frankfurt (Main). Sie vertrat im NSU-Prozess die Familie des erschossenen Enver Simsek. Im August 2018, einen Monat nach dem Urteil, begann die Serie von Morddrohungen gegen Basay-Yildiz und ihre Familie. Der Absender nannte sich „NSU 2.0“ und äußerte rassistische und sexistische Gewaltfantasien. Der Rechtsextremist bedrohte dann auch weitere bekannte Nazi-Gegner, darunter die heutige Chefin der Linkspartei, Janine Wissler.

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