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Maria Kolesnikowa lässt sich auch von Einschüchterungsversuchen nicht beeindrucken.
© imago images/ITAR-TASS
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Demokratie-Aktivistin Maria Kolesnikowa: „Ich mache weiter, bis Lukaschenko weg ist“

Maria Kolesnikowa zählt zu den führenden Köpfen der Demokratiebewegung in Belarus. Sie erklärt, warum die Beendigung der Diktatur dauern kann und nicht jede Hilfe aus Europa willkommen ist.

Von Oliver Bilger

Mit einem herzlichen Lachen meldet sich Maria Kolesnikowa per Skype aus Minsk. Die 38-Jährige mit den blonden Haaren ist eine der führenden Vertreterinnen der Opposition in Belarus. Mit Politik hatte sie bis vor Kurzem wenig zu tun. Kolesnikowa ist Musikerin und Kulturmanagerin. In Minsk und Stuttgart hat sie Flöte und Dirigieren studiert. Zwölf Jahre lebte sie in Deutschland, beherrscht die Sprache fließend. Mit Swetlana Tichanowskaja und Veronika Zepkalo mischte sie im Sommer den Wahlkampf in Belarus auf, heute ist sie die Einzige des Trios, die noch dort geblieben ist.

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