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© Peter Kneffel/dpa

CSU und Kanzleramt, dritter Versuch? : Markus Söder im Wartestand

Franz Josef Strauß und Edmund Stoiber versuchten es vergeblich. Will ihr Nachfolger es besser machen? Die CSU könnte das auch schwächen.

Von Albert Funk

Erst kam „raging bull“, dann der nervöse Aktenmensch. Markus Söder wäre, wenn es dazu käme, der dritte Kanzlerkandidat der CSU - nach Franz Josef Strauß, der es 1980 erfolglos probierte, und nach Edmund Stoiber, der 2002 scheiterte. Söder hält seine Karten bedeckt. Er rüttelt nicht am Zaun wie einst Gerhard Schröder, aber er lässt durchblicken, dass er sich schon vorstellen könnte, hinterm Zaun zu landen. Doch was wäre dann? Unterscheidet sich Söder von Strauß und Stoiber? Glaubt er, dass ein Satz eines Stoiber-Getreuen für ihn nicht gilt? Der lautete, ausgesprochen nach der Niederlage 2002: „Es ist halt so, ein Bayer wird in Deutschland nicht Kanzler.“ Mit Bayer war natürlich CSU-Politiker gemeint.

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