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Absperrband der Polizei hängt um eine Campingplatz-Parzelle. In dem Ende 2018 bekannt gewordenen Missbrauchsfall von Kindern auf einem Campingplatz in Lügde werten Ermittler nach eigenen Angaben rund 13.000 Dateien mit Kinderpornografie aus.
© dpa / Christian Mathiesen
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„Wir sehen mehr und mehr das wahre Ausmaß dieser Straftaten“: BKA-Präsident rechnet mit stark steigenden Zahlen bei Kinderpornografie

Holger Münch erklärt im Interview, warum die Meldungen zu Kinderpornos stark zunehmen. Und er erklärt, wie sich die Kriminalität durch Corona verändert hat.

Von Frank Jansen

Herr Münch, seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine häufen sich Übergriffe auf Russen wie auch auf Ukrainer. Wie gefährlich ist das?
Wir registrieren pro Woche aktuell rund 200 Straftaten. Mehrheitlich gegen russischstämmige, aber auch gegen ukrainischstämmige Mitglieder unserer Gesellschaft. Es handelt sich vorrangig um Delikte wie Bedrohungen, Beleidigungen oder Sachbeschädigungen. Die Zahlen waren in den vergangenen Wochen stabil bis leicht rückläufig. Die weitere Entwicklung ist schwer prognostizierbar und stark abhängig vom weiteren Verlauf des Krieges. Deswegen bleiben wir am Ball: Das BKA erhebt, erfasst und bewertet hierzu sämtliche relevante Informationen aus den Ländern und den Bundesbehörden und führt diese zu einer Lagebewertung zusammen.

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