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Jens Spahn (CDU) spricht bei einer Pressekonferenz
© dpa
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Ex-Gesundheitsminister kümmert sich jetzt ums Klima : Spahn plädiert für Tempolimit – wenn die Kernkraftwerke länger laufen

Er folgt einer Tradition und hat dienstlich nichts mehr mit Corona zu tun. Dafür interessieren Spahn jetzt Tempolimits und Fridays for Future. Ein Interview.

Von Nora Zaremba

Jens Spahn ist der Öffentlichkeit als Bundesgesundheitsminister während der Coronapandemie bekannt. Nun ist er als stellvertretender Vorsitzender der Unions-Bundestagsfraktion für Wirtschaft, Energie und Klima zuständig.

Herr Spahn, Sie sind den Leuten als Gesundheits- und Coronaminister sehr bekannt. Wie kam es dazu, dass Sie sich für die Unionsfraktion nun um Wirtschaft, Energie und Klima kümmern?
Es ist eine gute Tradition in Deutschland, dass Minister sich nach ihrem Ausscheiden ein neues Thema suchen, statt im selben Politikfeld die Arbeit ihres Nachfolgers oder ihrer Nachfolgerin zu kommentieren. Eine verlässliche Wirtschafts- und Energiepolitik gehört zu den Kernkompetenzen der Union; die Bewahrung der Schöpfung auch und gerade in Klimafragen zu unserem Selbstverständnis.

Bereits als Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen habe ich mich viel mit Wirtschafts- und Finanzpolitik beschäftigt. Und etwas Krisenerfahrung, die in der aktuellen Lage hilfreich ist, bringe ich aus der Pandemiezeit auch mit.

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