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Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit.
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Ex-Post-Triage nun verboten: Auch Lauterbachs überarbeiteter Gesetzentwurf erzürnt Behinderte

Vor einem Monat zog der Gesundheitsminister den umstrittenen Gesetzentwurf zur Triage in der Pandemie nach tagelangem Shitstorm zurück. Nun hat er ihn überarbeitet, doch die Kritik bleibt.

Von Heike Haarhoff

| Update:

Diesmal wollte der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) alles richtig machen. Nachdem er Anfang Mai infolge eines massiven Shitstorms von Behindertenverbänden, Patientenschützern, aber auch grünen Ampelkoalitionären sowie Teilen der Ärzteschaft seinen medizinethisch wie juristisch umstrittenen Entwurf für eine gesetzliche Regelung der Triage in der Pandemie wieder einkassiert hatte, wagte er am Mittwochabend einen neuen Versuch: Gegen 19.30 Uhr erhielten der Deutsche Caritas Verband, der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe, das Forum der behinderten Juristinnen und Juristen, der Deutsche Behindertenrat sowie die Organisationen AbilityWatch und Netzwerk Artikel 3 e.V. eine E-Mail.

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