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Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung und sein Kritiker, der Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik
© Doris Spiekermann-Klaas TSP
Tagesspiegel Plus

Felix Klein und Micha Brumlik im Streitgespräch: Wann wird aus Kritik an Israel Antisemitismus?

Die Grenzen zwischen Meinungsäußerung und Judenhass: Ein Streitgespräch zwischen dem Antisemitismusbeauftragten Felix Klein und dem Wissenschaftler Micha Brumlik.

Seit zwei Jahren ist Felix Klein Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus. Derzeit sieht sich der ehemalige Diplomat massiver Kritik ausgesetzt. In einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin warfen ihm im Juli mehr als 60 Intellektuelle aus Deutschland und Israel vor, den Begriff des Antisemitismus inflationär zu gebrauchen. Auf diese Weise werde legitime Kritik an der Politik der israelischen Regierung unterdrückt. Dagegen stellte sich der Zentralrat der Juden in Deutschland hinter Klein. Zu den schärfsten Kontrahenten des Regierungsbeauftragten gehört Micha Brumlik, mittlerweile emeritierter Professor für Erziehungswissenschaft und Autor eines Buches über Antisemitismus. Erstmals seit dem Beginn der Kontroverse trafen die beiden nun zum Gespräch beim Tagesspiegel aufeinander.

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