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Eine aus dem Stahlwerk Asowstal evakuierte Frau sitzt mit ihren Kindern im Lager Bezimenne.
© Alexander Ermochenko/REUTERS
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Filtrationslager und Zwangsumsiedlung: So werden Zehntausende Ukrainer nach Russland gebracht

Kiew spricht von systematischer Entführung, Moskau von Evakuierung: Nach dem Verlassen des Kriegsgebiets bleibt das Schicksal zahlreicher Menschen unklar. Die Hintergründe.

„Wir hatten keine Wahl“, sagt eine Frau, die sich Anfang März mit ihrer Familie in einem Vorort der umkämpften Hafenstadt Mariupol versteckt hatte gegenüber der britischen Tageszeitung Guardian. „Am 15. März stürmten russische Truppen in unseren Luftschutzbunker und befahlen allen Frauen und Kindern, herauszukommen.“ Danach wurden sie in Busse gebracht. Ziel: unbekannt.

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