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Tkachenkos Ehefrau Alona nach der Geburt des jüngsten Kindes im Keller des Krankenhauses.
© Kyrylo Tkachenko / privat
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Galgenhumor und Trotz in Kiew : „Ich kam mir vor wie in einem schlechten Film“

Der ukrainische Historiker Kyrylo Tkachenko bleibt trotz des russischen Vormarschs in seiner Heimatstadt. Im Luftschutzkeller brachte seine Frau ein Kind zur Welt.

Am Anfang schreckte er noch zusammen, wenn es im Himmel plötzlich donnerte. Aber inzwischen, fast zwei Wochen nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine, hat Kyrylo Tkachenko gelernt, die Geräusche des Krieges zu unterscheiden. Das ukrainische Luftabwehrsystem schießt jeden Tag russische Raketen, Drohnen und Flugzeuge des russischen Gegners ab. Jetzt wisse er: „Dieser Knall ist von uns. Es heißt, da wurde ein Angriff verhindert.“ Deshalb wirke das Donnern sogar in gewisser Weise beruhigend, sagt er dem Tagesspiegel am Telefon. In den Luftschutzkeller gehe er kaum noch.

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