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Christine Lambrecht (SPD), heute amtierende Bundesverteidigungsministerin.
© Kenzo Tribouillard / AFP
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Beamte warfen ihr Aktivismus vor: Wie die eigenen Leute Lambrechts Gender-Offensive vereitelten

2020 versuchte die damalige Justizministerin, ein Gesetz im Femininum durchzubringen. Rechts- und Sprachprüfer im eigenen Haus fanden das absurd. Und setzten sich durch.

Es war wohl ein Gender-Schritt zu weit: Als die damalige Bundesjustizministerin und amtierende Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) im Herbst 2020 einen Gesetzentwurf für ein neues Insolvenzrecht vorlegte, gab es einen Aufschrei. Der Entwurf war weitgehend im Femininum verfasst. Statt im die Geschlechter angeblich übergreifenden so genannten generischen Maskulinum war dort nicht vom „Schuldner“ die Rede, sondern von „Schuldnerin“. Statt „Verbraucher“ stand: „Verbraucherin“.

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