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© Hoshang Hashim/ AFP
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Hunger und Horror in Afghanistan: Wehe, wenn der Winter kommt

Nur wenige haben es bisher aus Afghanistan heraus geschafft. Wie viele mehr würden gerne gehen? Wer zurück blieb, kämpft ums Überleben. Zwei Familien berichten.

Von Ingrid Müller

Jetzt ist auch noch der Vorrat für den Winter weg. Zum ersten Mal haben es die Taliban dieses Jahr geschafft, ins Pandschir-Tal vorzudringen. Dort sammelten sich nach dem Fall der Hauptstadt Kabul Widerstandskämpfer um den Sohn des Volkshelden Massud. Doch nicht alle wollten kämpfen. Auch Asadehs Verwandte nicht. Sie wollten in Ruhe leben, hatten die begehrten Maulbeeren getrocknet. Die guten dunklen, nicht die hellen. Sie haben Walnüsse geerntet und eingelagert. „Als die Taliban kamen, haben sie die Fässer gefunden. Sie haben alles aufgefressen.“

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