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Unklarheit über Putins Ukraine-Pläne: Überforderter Gangster, Gelegenheitsdieb oder am Ende doch ein Meisterganove?

Der Westen versucht, in Putins Kopf zu schauen. Und lässt sich von ihm manipulieren. Dabei handelt er je nach Lesart unterschiedlich, aber immer nach kriminellem Muster.

Von Christoph von Marschall

| Update:

Wladimir Putin gibt der Welt Rätsel auf. Hat er sich mit dem Angriff auf die Ukraine verkalkuliert, steht vor dem Scheitern und muss seine Kriegsziele reduzieren? Statt der Eroberung Kiews und der Kontrolle der ganzen Ukraine sind angesichts der erfolgreichen Gegenwehr offenbar nur noch begrenzte Gebietsgewinne im Osten und Süden durchsetzbar.

Oder ist Putin ein Gelegenheitsdieb ohne Masterplan, der sich nimmt, was er mit begrenztem Risiko gerade kriegen kann? Über die Jahre bleibt immer ein Zugewinn für den russischen Herrschaftsbereich übrig: gleich nach Auflösung der Sowjetunion das zur Republik Moldau zählende Transnistrien; später die georgischen Provinzen Abchasien und Ossetien; im Ukrainekrieg 2014 die Krim und der Donbass; und nun weitere Landesteile.

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