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Erst nach dem Mauerfall wurde das Areal von einer vergangenheitspolitischen Debatte eingeholt
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Entfernen, verhüllen oder alles so lassen?: Der schwierige Umgang mit den Nazi-Skulpturen im Olympiapark

Wie umgehen mit dem kulturellen NS-Erbe? Die Skulpturen im Olympiapark zeigen, dass es keine einfachen Antworten gibt. Dafür aber viele Vorschläge.

Die Meinung des ehemaligen Berliner Stadtentwicklungssenators Peter Strieder (SPD) ist eindeutig. „Die Skulpturen, Wandgemälde, Reliefs müssen weg“, schrieb er jüngst in einem Gastbeitrag für die „Zeit“. Der Skulpturenstreit, der seit mehr als einem Jahr die Entnazifizierung des Olympiageländes in Berlin zum Gegenstand hat, ist dabei nicht neu. Hierbei wiederholt sich eine Debatte, die vor nahezu dreißig Jahren in Deutschland und vor rund sechzig Jahren in Italien geführt wurde. Doch hat sich der historische Blick auf das kulturelle Erbe des Nationalsozialismus mittlerweile geschärft.

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