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In 19,31 Sekunden stürmt Noah Lyles ins Ziel.
© REUTERS/Brian Snyder
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Sportwissenschaftler über die Grenzen der Physis: Die Rekorde von Usain Bolt werden fallen

Die Zeiten und Weiten bei der Leichtathletik-WM sind erstaunlich bis verwunderlich. Doch der menschliche Körper hat seine Grenzen noch nicht erreicht.

Von Martin Einsiedler

Als alles vorbei war, als er mit großem Abstand als Erster ins Ziel gesprintet war, machte Noah Lyles seine übliche Geste. Er lief zur Anzeigetafel und kommentierte schulterzuckend, aber doch mit einer gewissen Zufriedenheit im Ausdruck die Zahl, die darauf stand. Er wollte damit sagen, dass das ganz gut war, aber noch mehr geht. Dabei war die Zahl gewaltig: In 19,31 Sekunden war der US-Amerikaner bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Eugene die Laufbahn über 200 Meter hinuntergespurtet. Nur die Jamaikaner Usain Bolt (19,19 Sekunden) und Yohan Blake (19,26) waren bislang über diese Distanz schneller als der 25-Jährige.

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