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Extremsport. Die Bobfahrer erreichen weit über 100 km/h.
© picture-alliance / dpa/dpaweb
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Suizidserie im Bobsport: Der Ritt auf der Kanonenkugel

Im nordamerikanischen Bobsport häufen sich Selbstmordfälle. Ist dies nur Zufall? Ein deutscher Profi vermutet, dass dies mit einer bestimmten Bahn zusammenhängen könnte.

Von Martin Einsiedler

Der Berliner Eric Franke kennt die Bobbahn in Lake Placid im US-Bundesstaat New York genau. Oft genug hat der Anschieber sich und seine Kollegen dort mit viel Schwung in die Spur gebracht. Dann ging er los, der Höllenritt mit 20 Kurven, mehr als auf jeder anderen Bahn in der Welt. Die Athleten erreichen in Lake Placid mit ihrem Gefährt ein Tempo von 120 Kilometern pro Stunde. Es wirken enorme Kräfte auf sie ein. „Diese Bahn ist hardcore“, sagt Franke. „Es ist ein Ritt auf der Kanonenkugel, wo man von oben bis unten Schläge abbekommt. Es fühlt sich extrem an und fühlt sich nicht wie Bobfahren auf anderen Bahnen an.“

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