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Angehörige der namibischen Volksgruppe der Herero stehen, teils in traditioneller Stammestracht, in der namibischen Stadt Okahandja am Grab eines verstorbenen Oberhäuptlings.
© picture alliance/dpa/Jürgen Bätz
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Entschädigung für Völkermord an Herero und Nama: Scheitert die deutsche Aussöhnung mit Namibia?

Für den Völkermord an Herero und Nama will sich die Bundesrepublik entschuldigen - und eine Milliarde Euro Entschädigung bezahlen. Doch der Protest dagegen wird immer lauter.

Von Paul Starzmann

Die Öffentlichkeit sollte zunächst nichts mitbekommen von der Reise, die Heiko Maas vor einer Woche antreten wollte. Zu heikel war die diplomatische Mission des SPD-Außenministers offenbar, nur wenige Journalisten waren eingeweiht. Sie sollten Maas 8000 Kilometer weit in die namibische Hauptstadt Windhuk begleiten, um von dort über einen historischen Moment zu berichten: über die feierliche Unterzeichnung einer politischen Erklärung, mit der Deutschland um „Vergebung für die Sünden seiner Vorväter“ bittet – den Völkermord an rund 100.000 Herero und Nama in der ehemaligen Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“.

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