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Strunk-Roman „Ein Sommer in Niendorf“: Tristesse an der Ostsee

In seinem neuen Roman wandelt der Schriftsteller Heinz Strunk auf den Spuren Thomas Manns – und landet in touristischen Spießer-Höllen.

Höher könnte die Messlatte gar nicht sein, die Heinz Strunks Verlag dem neuen Roman des Hamburger Schriftstellers mit auf den Werbeweg gegeben hat: „Ein Sommer in Niendorf“, wie der Roman heißt, erzähle „eine Art norddeutsches ,Tod in Venedig’“, allerdings seien „die Verlockungen weniger feiner Art als seinerzeit beim Kollegen aus Lübeck“. Ob Strunk die Ohren geschlackert haben? Oder war es gar seine Absicht, eine Thomas-Mann-Variation zu schreiben: die Geschichte eines Verfalls, eines körperlichen und seelischen Zerfalls, eines ganz privaten Untergangs?

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