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Kerzen stehen am 4. November 2021 am Altarraum des Domes Sankt Marien. Dort wird an die Opfer des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) erinnert.
© picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
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Vom NSU bis zum Auschwitz-Gedenken: Über die Pflichten des Erinnerns

In Sachen Erinnerungskultur ist Luft nach oben: Über die Kunst des Gedenkens in einer pluralen Gesellschaft.

Ein Essay von Christoph David Piorkowski

Gibt es historisch bedeutsame Daten, die jede und jeden zur Erinnerung verpflichten? Moralphilosophisch betrachtet bestimmt – der 27. Januar etwa, Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, legt ein solches Gedenkgebot nahe. Was aber nützt diese ethische Pflicht, wenn Menschen nicht von sich aus zum Gedenken motiviert sind? Erinnerung lässt sich nicht von oben verordnen, nur graswurzelig als Kultur etablieren.

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