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© Foto: Patrick Pleul/dpa
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Brandenburgs Wirtschaft in der Pandemie: „Mit einem hellblauen Auge davongekommen“

Die Arbeitsagentur-Leiterin Ramona Schröder über den aktuellen Aufschwung in der Wirtschaft, künftige Herausforderungen sowie Erfolge bei der Integration in den Arbeitsmarkt.

Von Matthias Matern

Frau Schröder, die Zahl der Arbeitslosen geht in Brandenburg zurück. Die Quote sinkt auf 6,0 Prozent. War es das mit den Folgen der Pandemie für den Arbeitsmarkt?
Unsere Einschätzung ist tatsächlich positiv. Sowohl, was die Datenlage im Mai hergibt, als auch was die Prognosen unseres Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ergeben. Wir haben im Mai das erste Mal wieder weniger als 80.000 Menschen in der Arbeitslosigkeit. Besonders erfreulich ist, der Rückgang vollzieht sich nicht nur im Vergleich zum Vormonat. Wir haben auch einen signifikanten Rückgang zum Mai des Vorjahres. Aktuell sind 7.000 Menschen weniger arbeitslos. Das sind acht Prozent. Was uns noch Hoffnung macht, ist die Entwicklung der gemeldeten freien Stellen. Wir haben sechs Prozent mehr als im Vorjahr und der Zugang ist im Mai nochmal deutlich stärker geworden. Das heißt, wir sehen eine gute wirtschaftliche Wiederbelebung.

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