zum Hauptinhalt
Hochbunker in Köln, Herthastrasse. Er steht in einer Reihe von mehreren Geschosswohnungsbauten und fällt als Bunker gar nicht mehr auf. Nach Angaben des an dem Um- bzw. Aufbau beteiligten Architekten Dietrich Bürgener blieb der Bunker selbst mehr oder weniger unangetastet. Das Lüftungssystem funktioniert noch.
© Architekten: Jankowski Architekten BDA/Fotograf: Sigurd Steinprinz
Tagesspiegel Plus

„Öffentliche Schutzräume gibt es nicht mehr“: Wie Deutschland seine Bunker verkaufte – und wo man jetzt Schutz findet

Seit 2007 werden die Anlagen aus dem Zweiten Weltkrieg privatisiert. Seit Putins Angriff auf die Ukraine sucht das Bundesinnenministerium jetzt Räume für den Ernstfall.

Von Reinhart Bünger

Wir müssen deutlich mehr in die Sicherheit unseres Landes investieren, um auf diese Weise unsere Freiheit und unsere Demokratie zu schützen“, hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in seiner „Zeitenwende“-Regierungserklärung am 27. Februar gesagt. Von Zivilschutz war an diesem Tag im Deutschen Bundestag nicht die Rede: Scholz meinte die Aufrüstung der Bundeswehr mithilfe eines 100-Milliarden-Euro-Paketes.

Lesen Sie weiter mit Tagesspiegel Plus

Nie waren verlässliche Informationen wichtiger

Stark werbereduziert
in der Tagesspiegel App

Exklusive Inhalte für
Tagesspiegel Plus-Leser

Ohne Risiko:
Jederzeit kündbar

Schon Digital-Abonnent? Hier anmelden