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Gold ist in der Corona-Krise gefragt. Wie es abgebaut wird, wissen Verbraucher meist nicht.
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Die Schattenseite des Edelmetall-Booms: Goldabbau ist so lukrativ wie Drogenhandel

Der hohe Goldpreis lockt immer mehr illegale Goldwäscher. Sie zerstören Regenwald und gefährden Menschenleben. Anleger können nicht erkennen, wo ihr Gold ursprünglich herkommt.

Von Carla Neuhaus

Verbraucher denken bei Gold an glänzende Barren und funkelnde Münzen. Christof Schenck dagegen denkt an abgeholzten Regenwald, verseuchten Fisch und zerstörte Landschaften. Denn das ist die Schattenseite des Goldbooms: Das Edelmetall wird an immer entlegeneren Orten abgebaut, häufig illegal. Schenck, der die Zoologische Gesellschaft Frankfurt leitet, kennt das etwa aus Peru. „Die Region La Pampa war einmal eine der artenreichsten Gegenden der Welt“, sagt er. „Heute ist das eine Mondlandschaft.“ Illegale Goldwäscher hätten das Land völlig zerstört.

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