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Neubautour der landeseigenen Wohnungsunternehmen im Juni 2021.  Snezana Michaelis (Gewobag), Maren Kern (BBU), Thomas Felgenhauer (HOWOGE), Michael Müller (Regierender Bürgermeister von Berlin), Sebastian Scheel (Senator für Stadtentwicklung und Verkehr), Christina Geib (WBM), Jörg Franzen (GESOBAU), Sandra Wehrmann (degewo), Ulrich Schiller (HOWOGE), Jörg Malter (STADT UND LAND (von links nach rechts).
© Tina Merkau
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Entkopplung der Kauf- und Mietpreise: Der Plan der Wohnungsunternehmen gegen den Mangel in Berlin

Der Bericht zur wirtschaftlichen Lage der Wohnungsunternehmen in Berlin zeigt: Die Ziele sind vielversprechend - aber in weiter Ferne.

Von Reinhart Bünger

Die Tendenz ist seit vielen Jahren in allen deutschen Ballungsgebieten zu beobachten: Die Kauf- und Mietpreise haben sich entkoppelt – Vermietungen sind in vielen Fällen unattraktiv geworden. Mietpreisanstiege infolge einer Unterversorgung mit bezahlbarem Wohnraum versucht man mit umfassenden staatlichen Regulierungen einzudämmen. Als wirtschaftlichen Ausweg sehen private Eigentümer – Kleinvermieter zumeist – dann häufig nur den Verkauf als Eigentumswohnung für den Selbstnutzer.

Mit der Reduzierung der Mieten sowie Begrenzung des Mietenwachstums durch den (inzwischen zersprungenen) Berliner Mietendeckel und durch Kaufpreistreiber wie einen – vor Beginn der Pandemie – anhaltenden Nettozuzug, wurde diese Entwicklung in Berlin verstärkt.

Die landeseigenen Wohnungsgesellschaften sollen bauen, bauen, bauen

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