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Unsanierter Altbau Ein sanierter und ein unsanierter Altbau in der Rigaer Straße in Berlin Friedrichshain.
© imago/Christian Mang
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KfW-Darlehen, Zuschüsse, Kredite: So findet man Fördermittel für die eigene Immobilie

Bauherren und Käufer können Zuschüsse für Bau, Modernisierung oder Sanierung bekommen. Bei über 6000 Programmen muss man allerdings den Überblick behalten.

Von Reinhart Bünger

In Deutschland gibt es nach Angaben der Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund über 6000 öffentliche Förderprogramme in Form von Zuschüssen oder Darlehen – die meisten davon mit lokalem Bezug. Bremens Förderbank BAB hat beispielsweise einen „Förderlotsen“ auf Kurs gebracht. Doch wie findet man sich bei der Vielzahl von Förderungen zurecht und wo lassen sie sich suchen?

Anfang des Jahres gab es viel Wirbel um Mittel des staatlichen Förderinstituts KfW, das dem Bund (80 Prozent) und den Ländern (20 Prozent) gehört. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte die Förderung des KfW-Effizienzhauses 55 wegen einer Antragsflut und fehlender Mittel vor Ende der Antragsfrist kurzzeitig gestoppt. Nach heftigen Protesten entschied die Bundesregierung, dass bis zu einem bestimmten Stichtag eingegangene Anträge doch noch bearbeitet werden.

Für Neubauten mit dem Standard EH55 gibt es nun keine weitere Förderung. Für Sanierungen und EH40-Häuser wurde aber angekündigt, das Programm fortzusetzen – ebenfalls nur befristet bis Ende des Jahres. Hier werden die Fördersätze auf die Hälfte abgesenkt, sagt Anna Katharina Fricke, Referentin Presse und Kommunikation bei Haus & Grund Deutschland.

Förderung von 10 Prozent oder mit maximal 15.000 Euro

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