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Weißes Gold: Landwirte bekommen 50 Cent für das Kilo Milch, vor kurzem waren es noch 30.
© Daniel Sinoca
Tagesspiegel Plus

Weil Nachschub fehlt: Die Milch ist so teuer wie nie

Milchbauern bekommen Spitzenpreise, trotzdem geben viele auf. Der Handel ist erpressbar, im Laden ziehen die Preise für Butter und Milch an.

Hans Foldenauer hat schon vieles erlebt – die Einführung der Milchquote etwa, mit der die Europäische Kommission in den 80er Jahren Milchseen trocken legen und Butterberge abschmelzen wollte. Gut 30 Jahre später konnte Foldenauer auf seinem Hof im Allgäu verfolgen, wie die Quote wieder abgeschafft wurde und die Preise in den Keller rutschten. Der Landwirt hat Kollegen getroffen, die als Protest gegen die Billigpreise der Molkereien ihre Milch in den Gully kippten. Foldenauer, der 95 Kühe hält, erinnert sich an Zeiten, in denen es für die Milch gerade einmal 25 Cent pro Kilogramm gab.

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