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30 Prozent positiv, mehr denn je in dieser Pandemie: „Die vierte Welle betrifft vor allem die Kinder“

Die Lungenspezialistin Folke Brinkmann sieht einen „massiven“ Anstieg von Covid-Infektionen bei den Jüngsten. Und vor allem ein Mittel dagegen.

Von Caroline Ring

Frau Brinkmann, Sie beobachten die Corona-Situation unter Kindern. Wie erleben Sie die aktuelle Phase der Pandemie?
Die vierte Welle betrifft vor allem die Kinder und Jugendlichen. Die Inzidenz unter Kindern liegt deutschlandweit bei 160, in NRW in einigen Regionen bei über 300. Gründe sind, dass sie in der Mehrzahl noch nicht geimpft sind und dass die Eindämmungsmaßnahmen immer lockerer gehandhabt werden.

Sehen Sie diese Zunahme in Ihrer Klinik?
Ja. Massiv. Über fast zweieinhalb Monate gab es bei uns nur einzelne Kinder, die stationär aufgenommen werden mussten. Seit zwei bis drei Wochen werden es jetzt wieder mehr. Das beobachten wir in der Notaufnahme-Ambulanz, wo Kinder mit Infekten hingebracht werden, aber auch in unserem Surveillance-Projekt: Seit Mai 2020 arbeiten wir mit Kinderarztpraxen in Bochum und Herne zusammen, die uns wöchentlich ihre Abstrich- und Infektionszahlen schicken.

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