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Ein innerer Drang zum Abstandhalten: Der evolutionäre Zweck der Distanz

Sogar Ameisen halten Abstand, wenn es nötig ist. Und auch der Mensch geht instinktiv auf Distanz zu anderen. Ausgerechnet die Maske aber erschwert ihm das.

Von Clara Meyer-Horn

Rushhour in der U-Bahn. Schulter an Schulter, zusammengepfercht wie die Schweine im Schlachttransport. Der heiße Atem des Hintermanns im Nacken, spitze Ellenbogen in die Rippen, Stimmengewirr und muffiger Körpergeruch. Mit jedem Ruck der Bahn kommt es zu ungewollten Berührungen mit Fremden. Jede Faser des eigenen Körpers schreit nach Erlösung. Nichts wie raus da.

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