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15.02.2022, Russland, Moskau: Eine Ärztin (l) der deutschen Botschaft, die zuvor bei der Ankunft Bundeskanzler O. Scholz (SPD) im Airbus A340 der Luftwaffe einem PCR-Test unterzogen hat, verlässt die Maschine. Scholz hat es abgelehnt, sich vor seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten W. Putin von russischer Seite auf Corona testen zu lassen. Stattdessen entschied sich der SPD-Politiker dafür, den für den Zutritt zum Kreml erforderlichen PCR-Test nach seiner Landung in Moskau von einer Ärztin der deutschen Botschaft vornehmen zu lassen. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
© Foto: Kay Nietfeld/dpa
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Erbgut-Spionage per Corona-Test?: Wozu ein Abstrich, ein Haar reicht auch

Erst Macron, jetzt verweigert Scholz bei der Einreise nach Russland den PCR-Test auf Sars-Cov-2. Spionage im Erbgut der Regierenden lässt sich damit nicht verhindern.

Nach Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat es auch Bundeskanzler Olaf Scholz abgelehnt, bei der Einreise nach Russland von dortigen Ärzten auf Corona getestet zu werden. Seitdem kursiert in einigen – auch deutschen – Medien das Gerücht, die Staatsoberhäupter befürchteten, dass der Kreml so an Erbgut der Regierenden herankommen und auf medizinische Schwächen, etwa genetische Veranlagungen oder gar Erbkrankheiten rückschließen könne.

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