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Auf der Venus herrschen extreme Temperaturen und hoher Druck. Ob dort irgendeine Form von Leben existieren kann, ist umstritten. Und auch, ob ein seltenes Gas, das in der Atmosphäre gefunden wurde, auf Lebensprozesse hindeutet.
© Nasa/JPL-Caltech
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Ist ein Gas auf der Venus wirklich ein Hinweis auf Leben?: „Ganz und gar ungastlich“

Wo Phosphan ist, da ist Leben, heißt es. Nun wollen Forscher das Gas in der Venus-Atmosphäre entdeckt haben. Astrophysikerin Laura Kreidberg ist fasziniert, aber auch skeptisch.

Von Tim Kalvelage

Im September meldete ein internationales Forschungsteam um Jeanne Greaves von der Cardiff University, dass bei Spektralanalysen der Atmosphäre des Nachbarplaneten Venus das Gas Monophosphan identifiziert wurde. Weil es dem Stand des Wissens nach nur von Lebewesen gebildet werden kann, könnte das ein Indiz auf Lebensformen sein. Doch inzwischen melden sich Zweifler zu Wort. Was dran ist an den Vermutungen über Leben auf der Venus, erklärt die Astrophysikerin Laura Kreidberg vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg im Tagesspiegel-Interview.

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