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Oberhalb der Baumgrenze breiten sich durch das wärmere Klima mehr Pflanzen aus. Gleichzeitig gehen Schneebedeckung und Gletschereis zurück. Das könnte die besonders empfindliche Flora und Fauna der Berge nachhaltig stören.
© dpa / Sabine Rumpf
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Massiver Wandel im Hochgebirge: Erwärmung lässt die Alpen ergrünen

Forschende haben herausgefunden, dass der Klimawandel in der Bergwelt zu stärkerem Pflanzenbewuchs führt, und warnen vor den Folgen. Gleichzeitig schrumpfen die Gletscher.

Die Alpen werden immer grüner. Eine neue Studie der Universitäten von Lausanne und Basel zeigt, dass der Klimawandel bereits zu einem Rückgang der Schneedecke und einer Steigerung der Pflanzenproduktivität geführt hat. Dieser Prozess, der auch als „Greening“ bezeichnet wird, lasse sich anhand der Analyse von Satellitenbildern der europäischen Alpen aus den letzten 38 Jahren feststellen, schreiben die Forschenden um Sabine Rumpf in der Fachzeitschrift „Science“.

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