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Nach dem Corona-Sommer: Wie angepasste Impfstoffe und jährliche Auffrischungen wirken

Infektionen mit neu auftretenden Varianten von Sars-CoV-2 sind mit Impfstoffen kaum vermeidbar. Aber Fachleute erwarten eine verlässliche Wirkung angepasster Vakzine.

Saisonale Erkrankungen wie Grippe und Covid-19 sind im Sommer seltener. Übertragungen des Coronavirus Sars-CoV-2 werden etwa reduziert, weil sich die Menschen weniger in Innenräumen und mehr an der frischen Luft aufhalten. Saisonale Effekte könnten die Verbreitung der neuen Sublinien der Omikron-Variante BA.4 und BA.5 jedoch nicht unterdrücken, wenn Verhaltensregeln missachtet werden, warnte das Robert-Koch-Institut in der vergangenen Woche.

Die im Herbst erwartete neue Welle des Infektionsgeschehens könnte demnach von einem bereits erhöhten Niveau beginnen. Hoffnung ruht auf Impfstoffen, die als Auffrischung gegeben werden können und die an neue Varianten angepasst sind. Das US-Unternehmen Moderna hat Daten zu einem Vakzin gegen die Omikron-Sublinie BA.1 veröffentlicht. Auch das deutsche Unternehmen Biontech arbeitet an einem solchen Impfstoff. Können sie die Herbstwelle aufhalten oder kommen sie zu spät?

Wenn ein Virus wie Sars-CoV-2 pandemisch zirkuliert, wird man bei der Impfstoffentwicklung immer hinterherhinken.

Sebastian Ulbert, Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, Leipzig

Tatsache ist, dass die Omikron-Sublinie BA.1 derzeit kaum noch nachgewiesen wird. Laut RKI lag ihr Anteil an den nachgewiesenen Virusvarianten zuletzt bei 0,2 Prozent.

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