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Die Radiowellen kommen wohl von einem Magnetar. Magnetare sind unglaublich magnetische Neutronensterne, die Radioemissionen erzeugen. Wie sie genau aussehen, wissen Forscher nicht.
© ICRAR
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Signale aus dem Weltall: „Gruselige“ Radioquelle in der Milchstraße entdeckt

Alle 20 Minuten kommen seltsame Signale aus dem Weltraum im australischen Outback an. Stecken energieverschwendende Aliens dahinter? Oder eine neue Art Neutronenstern?

Für Besucher ist der Anblick etwas irreal: Im roten Sand des westaustralischen Outbacks sind plötzlich seltsame Drahtapparate zu sehen, die an Riesenspinnen erinnern. Dutzendfach stehen sie beisammen in kleinen Gruppen. Es ist ein Park von Dipol-Antennen, genannt Murchison Widefield Array (MWA), die schwache Radiosignale aus dem All empfangen. Weil die Zivilisation mit ihren Handynetzen, Stromleitungen und allerlei Apparaten die fernen Signale aus dem Kosmos übertönt, wurde der Park fern von Siedlungen in einer geschützten „radioleisen“ Zone errichtet.

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