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Trotz vollständiger Impfung nicht genügend geschützt: Was tun, wenn Kortison, Chemo und Co. den Impferfolg gefährden?

Patienten, die ein Spenderorgan erhielten oder unter einer Autoimmunkrankheit leiden, haben trotz zweimaliger Immunisierung oft weniger Antikörper gegen das Coronavirus als Gesunde.

Von Ingo Bach

Immer öfter wird über Konsequenzen für Menschen diskutiert, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollen. Doch was ist mit denjenigen, die trotz Impfung keine oder nur eine geringe Immunität aufbauen können? Von ihnen gibt es in Deutschland sehr viel mehr, als mancher denkt. Zu ihnen gehören zum Beispiel Hunderttausende, die mit immununterdrückenden Medikamenten - sogenannte Immunsuppressiva - behandelt werden müssen, entweder ihr Leben lang, weil sie ein Spenderorgan erhalten haben, oder zeitweise, weil sie unter einer Autoimmunkrankheit, wie Rheuma, leiden.

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