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Zwei Drittel der aktuell von Lebensmittelknappheit betroffenen Länder befinden sich in Afrika. Wenn möglich sollten sie auf ihre traditionellen lokalen Produkte setzen, um von Getreideimporten wegzukommen, so Ziller.
© Brot für die Welt / Jörg Böthling /
Tagesspiegel Plus

Ukraine-Krieg und Hunger: „Sorge vor einer Kernschmelze der Welternährung“

Landwirtschaftsexperte Dominik Ziller über die akuten Folgen des Ukraine-Kriegs für die Ernährungssicherheit auf der Erde und was getan werden kann. Ein Interview.

Herr Ziller, der Angriffskrieg auf die Ukraine hat auch Auswirkungen auf die Welternährung. Wie schätzen Sie die Lage aktuell ein?
Wir haben eine Krisensituation, wie wir sie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr hatten. Zu den Folgen der Covidkrise addieren sich nun die Auswirkungen des Krieges dazu. Man muss schon die Sorge haben, dass dies zu einer Kernschmelze der Welternährungssysteme führen kann. Viele Faktoren summieren sich bedrohlich miteinander auf.

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