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© Foto: Doris Spiekermann-Klaas
Tagesspiegel Plus

Berliner Rapper Megaloh : „Das Thema Rassismus ist anstrengend für mich“

Ein Gespräch mit dem Musiker Megaloh über seine siebenjährige Arbeit als Lagerist, die verzweifelte Wohnungssuche in Berlin und seine gesellschaftliche Rolle als Künstler.

Von Ann-Kathrin Hipp

Willkommen in der Ringbahn, Megaloh. Gleich mal die Frage zum Start: Sind Öffis in Berlin dein Standart-Fortbewegungsmittel?
Ich bin tatsächlich kein Autofahrer bzw. bin es nicht mehr. Ich musste meinen Führerschein vor vielen Jahren abgeben. Aber Bahnfahren ist ja auch gut. Man belastet die Umwelt nicht und kommt in Berlin überall gut hin. Mit dem Auto stehen die Leute im Stau, stressen sich, sind genervt. Ich kenne genügend davon. Die wären ohne Auto, entspanntere Menschen.

Du wolltest in Schöneberg einsteigen. Eigentlich ist deine Hood Moabit.
Ich bin umgezogen. Ein Stück Privatsphäre möchte ich mir lassen, aber es war Zeit für einen Tapetenwechsel. Wir haben fast drei Jahre gesucht und über 60 Wohnungen besichtigt. Als Künstler ist es schwer, da muss man erstmal einen Vermieter finden, der einen gegenüber einem klassischen Arbeitnehmer vorzieht. Irgendwann hatten wir Glück. Dreieinhalb Zimmer für fünf Leute ist schon klein, aber die Gegend ist gechillt und grün und der Kindergarten ist auch ganz nice.

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