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Digitalisierung der Berliner Verwaltung: Ein „Chief Digital Officer“ soll’s richten – aber nicht zu nah an Franziska Giffey

Riesiger Rückstand, große Ambitionen: Experten äußern Lob und Kritik an den Koalitionsplänen zur Digitalisierung. Die Abhängigkeit von Microsoft soll schrumpfen.

Von Robert Kiesel

Unter den Digitalisierungsexperten der Stadt fiel der erste Blick in den Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und Linken ernüchternd aus. Das lag weniger am Inhalt, sondern an der Platzierung des laut Aussagen im Wahlkampf zentralen Themas für die kommenden fünf Jahre. Statt in einem eigenen Kapitel und an prominenter Stelle, landete der Abschnitt als Unterpunkt im Bereich Verwaltung im letzten Viertel des Vertrags. „Auf mich wirkt das, als sei es erst vergessen und dann noch schnell reinkopiert worden“, sagt einer, der bei den Verhandlungen zwar nicht mit am Tisch saß, aber dennoch nah dran war.

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