zum Hauptinhalt
Bettina Jarasch war gut vorbereitet in den Themen. Klimaschutz, Verkehr, Mieten wurden von der Partei im Wahlkampf richtig verkauft.
© Kay Nietfeld/dpa
Tagesspiegel Plus

Es hat wieder nicht gereicht: Die Grünen haben den Wahlsieg knapp verfehlt – das sind die Gründe

Bettina Jarasch wird wohl nicht Berlins neue Bürgermeisterin. Die Partei stand sich zum Teil selbst im Weg – und verlor Stimmen an unerwartete Konkurrenten.

Von
  • Margarethe Gallersdörfer
  • Sabine Beikler

Grünen-Spitzenkandidatin Bettina Jarasch ist sehr zufrieden mit dem zweiten Platz von 18,9 Prozent hinter der SPD. Es ist das bisher beste Ergebnis der Grünen in Berlin. Die Partei hat sich stadtweit stärker verankert mit vielen Direktmandaten und der Aussicht auf fünf Bezirksbürgermeister:innen. „Die Strategie war eine auf Großstadtthemen zugeschnittene Strategie mit Klimaschutz, Verkehrswende und sozialer Mietenpolitik.“ Die Grünen seien bereit für eine „stabile ökosoziale Koalition“, sagte Jarasch, und wollen die bisherige rot-rot-grüne Koalition fortsetzen. Trotzdem hat sie ihr Ziel, Regierende Bürgermeisterin von Berlin zu werden, nicht geschafft. Warum nicht?

Lesen Sie weiter mit Tagesspiegel Plus

Nie waren verlässliche Informationen wichtiger

Stark werbereduziert
in der Tagesspiegel App

Exklusive Inhalte für
Tagesspiegel Plus-Leser

Ohne Risiko:
Jederzeit kündbar

Schon Digital-Abonnent? Hier anmelden