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„Geschlossen wegen 2G“: Berliner Lokal geht in freiwilligen Lockdown

Niemand soll „ausgeschlossen“ werden: Ein Lokal in Prenzlauer Berg zeigt sich solidarisch mit Ungeimpften – und lässt deshalb gleich gar niemanden mehr rein. Eine Glosse.

Fast wie bei einem Erpresserbrief sehen sie aus, die Worte, die ausgedruckt auf einzelnen Papierstücken im Schaufenster eines Restaurants im Prenzlauer Berg kleben: „Geschlossen wegen 2G“. Man wolle niemanden ausgrenzen, steht darunter. Deshalb also lieber ganz dichtmachen, Selbstgeißelung aus Solidarität. Wenn die Ungeimpften nicht reindürfen, darf es eben niemand, das erinnert schon fast an Romeo und Julia, wenn du stirbst, sterbe ich auch. Oder vielmehr: Alle sollen leben, aber doch besser zu Hause bleiben – dieses Lokal hält sich heraus aus der Konfrontation. Auch das muss man sich leisten können.

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