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„Jedes Mal hoffst du, es klappt“: Wenn die Kinderwunschbehandlung zur Endlosschleife wird

Wenn Paare auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen können, versuchen es viele mit künstlicher Befruchtung. Aber was, wenn das trotz mehrfacher Eingriffe nicht klappt? Susanne Gonswa hat das erlebt.

Von Lena Högemann

Susanne Gonswa sitzt mit einem Becher Kaffee auf einer Parkbank in Berlin-Mitte. Die 46-Jährige ist sportlich gekleidet, die rötlichen Haare trägt sie zum Zopf. Sie erzählt, sie lacht, sie denkt nach, lacht wieder und erzählt weiter. So sei sie im Prinzip immer, aber lange Zeit, war das nur ein Teil ihrer Geschichte. Susanne Gonswa ist ungewollt kinderlos. Was sie drei Jahre in der Kinderwunschbehandlung durchgemacht hat, das wünscht sie keiner anderen Frau.

Blutuntersuchungen, Hormonbehandlungen, Spritzen, Medikamente, Eingriffe. Ständig unter Druck. Immer im Kopf: „Dieses Mal muss es klappen.“ Eigentlich wollte sie sich solch eine Behandlung nie antun. Aber als sie feststellte, dass sie auf natürlichem Weg nicht schwanger wurde, wollte sie nicht glauben, dass es bei ihr nicht funktioniert. Mit 40 Jahren landete Susanne Gonswa in einem Berliner Kinderwunschzentrum.

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