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© Doris Spiekermann-Klaas
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Luxus-Nanny für die Berliner Reichen: „Menschen mit sehr, sehr viel Geld haben oft den Bezug zur Realität völlig verloren“

Elisabeth Scott betreut die Kinder von Reichen und Prominenten. Dabei musste sie auch schon mal Nudeln in Mineralwasser kochen.

Von Sarah Borufka

Elisabeth Scott steht an den Stufen, die hoch zum Wasserturm in Prenzlauer Berg führen, sie trägt einen gemusterten Zweiteiler, darüber eine Daunenjacke, bequeme und doch stylische Kleidung, spielplatzkompatibel. Auf dem nahe gelegenen Spielplatz hat sie, obwohl sie keine eigenen Kinder hat, schon viel Zeit verbracht. Die meisten ihrer Kund:innen aus Berlin leben hier im wohlhabenden und kinderreichen Teil von Prenzlauer Berg.

Scott ist in London aufgewachsen, später lebte sie in Paris, nun wohnt sie in Berlin. Seit neun Jahren arbeitet sie als Nanny für reiche und prominente Familien. Auf Instagram teilt sie Einblicke aus diesem besonderen Berufsleben, Fotos von Infinity-Pools vor dem Zweitwohnsitz ihrer Arbeitgeber in Cannes und kleine Geschichten aus dem Alltag als Vollzeit-Babysitterin. Alles anonymisiert natürlich, denn für diese Art von Aufträgen muss sie Geheimhaltungsvereinbarungen unterzeichnen. Das ist in der Branche Standard.

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