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Fragen an die innere Russin: „Will ich auch ein bisschen Opfer sein?“

Mitgefühl und Scham: Die aus Russland stammende Berliner Schriftstellerin Nellja Veremej über das Schreiben in Zeiten des Krieges.

Von Nellja Veremej

In diesen klaren sonnigen Frühlingstagen befinde ich mich als Stipendiatin im Schloss Wiepersdorf, umgeben von verschlafenen Dörfern, Wäldern, hinter meinem Fenster liegt ein schöner Park mit einer Orangerie. Aber ausgerechnet diese Idylle peitscht das Auge statt es zu trösten – der Frieden hier und der Krieg anderswo und die schmalen Holzkästen, in denen die Skulpturen überwintern, werden zu Särgen, vertikal in die Erde gesteckt.

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