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© Michel Spingler/AP/dpa

Gegen den Separatismus : Frankreichs Freiheitskämpfe sind die des ganzen Kontinents

Zwischen Corona und islamistischem Terror: Neue Gesetze sollen in Frankreich helfen. Doch die Meinungsfreiheit muss auch im Alltag verteidigt werden. Und ausgerechnet jetzt ist die Kultur zum Schweigen verdammt.

Von Eberhard Spreng

Brahim A., der Attentäter von Nizza, ist Covid-19-positiv. Alle Ordnungskräfte und Sanitäter, die mit ihm in Kontakt waren, müssen nun ihrerseits getestet werden. In dieser Meldung fließen für Frankreich die großen aktuellen Plagen zusammen, die Gesellschaft und Kultur nicht zur Ruhe kommen lassen: der islamistische Terror und der rapide Anstieg der Covid-19 Erkrankungen. Die Anschläge von Conflans-Sainte-Honorine auf den Lehrer Samuel Paty Mitte Oktober und in Nizza Ende des Monats sind wegen des neuerlichen Anschlags in Wien und der US-Wahl aus dem internationalen Fokus gerückt. Aber in Frankreichs medialer Öffentlichkeit halten die Debatten über die Ursachen des Terrors an.

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