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Gendersprache : Mutter, Vater und andere unaussprechliche Worte

„Mutter“ soll auf Vorschlag eines Genderinstitutes „austragendes Elternteil“ heißen. Unser Kolumnist kennt das weltweite Sendungsbewusstein des Umbenennungsmilieus und ahnt: So wird’s kommen, zumindest an den Unis und bei Anne Will.

Von Harald Martenstein

Statt „Mutter“ soll man in Zukunft „austragendes Elternteil“ sagen, der Vater heißt „nicht-gebärendes Elternteil“. Das diskriminierende Wort „Muttermilch“ könnte etwa durch „menschliche Milch“ ersetzt werden. Da finde ich, bei allem Respekt, als Ersatzwort „Naturmilch“ ökiger und sogar weniger sexistisch. Immerhin heißt es „die“ Natur, aber „der“ Mensch. Jedenfalls war es bei Redaktionsschluss noch so. Obwohl „das Humanwesen“ ja auch ginge oder, statt Mensch, „Person wie ich“.

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