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Wir Hochstapler und unsere Bücher: Ein Phänomen, das die Japaner Tsundoku nennen

29 Millionen Deutsche kaufen gerne Bücher, rund die Hälfte schaut auch wirklich mal rein. Über das Phänomen, die Wohnung mit Literatur zu möblieren.

Von Felix Denk

Pünktlich vor den Ferien ging es wieder los. Überall ploppten Fotos von Bücherstapeln auf Instagram auf. Professionelle „Bookstagrammer“ entwickeln da ausgeklügelte Kombinationen. Manche stellen einen gesellschaftskritischen Essay neben einen spleenigen Roman, dazu eine antiquarische Erstausgabe aus einem außereuropäischen Kulturkreis und einen aktuellen „New York Times“-Bestseller. Andere sortieren ihre Bücher nach Farben oder inszenieren diese „Shelfies“ mit Kaffeetasse und Wolldecke auf der Couch, Hashtag „on my reading list“, stolz auf die sorgsam kuratierte Auswahl, vorfreudig auf die Lektüre.

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